Privacy is over? Von der Sicherheit mobiler Endgeräte.

Spionage über die Handykamera, Apps, die auf private Nachrichten zugreifen oder durch Online-Banking leer geräumte Konten – solche Schreckensmeldungen zur Sicherheit mobiler Endgeräte hört man überall. Alles Panikmache oder ernstzunehmende Warnungen? Wie sicher Smartphone- und Tablet-Anwendungen wirklich sind und wie man am besten auf mögliche Sicherheitslücken reagiert, darüber informiert Sie Sidenstein Medien.

Mobile Endgeräte sind beruflich und privat nicht mehr wegzudenken. Wie auf einem kleinen Computer kann man fast immer und überall Emails versenden, mit anderen Nutzern in Kontakt treten oder im Internet surfen. Für zahlreiche Dienste und Webseiten gibt es sogenannte Apps, also Anwendungen, die ursprüngliche Internetinhalte für das Smartphone oder das Tablet optimieren und benutzerfreundlich darstellen. Sie bilden somit eine Schnittstelle zwischen Nutzer und Webseiten oder anderen Internetdiensten, wie beispielsweise Mailanbietern oder Online-Banking, auf dem mobilen Endgerät. Sehr praktisch, aber nicht ganz ungefährlich: Viele Apps übermitteln Aufenthaltsort, eindeutige Geräterkennungen, vertrauliche Daten oder gar ganze Adressbücher, ohne dass es dem Nutzer bewusst ist. Die Zustimmung für den Zugriff auf bestimmte Daten vor der ersten Anwendung ist häufig Grundvoraussetzung für die Installation und Nutzung. Obwohl angegeben wird, aus welchen Bereichen die App Informationen bezieht, ist häufig nicht klar, wie diese verarbeitet werden. Zu dem kommt es in der Masse an Apps immer häufiger vor, dass sie fehlerhaft programmiert werden, dadurch Sicherheitslücken haben und Angriffsfläche für Hacker bieten.

Was also tun? Sich dem mobilen Zeitalter verschließen und zugunsten der Sicherheit auf seine zahlreichen Vorteile verzichten? Unrealistisch! Generell ist es ratsam, die Risiken die mit dieser Technologie einhergehen, zu kennen und bei der Nutzung im Auge zu behalten. Somit kann es nicht schaden, Berechtigungsanfragen der Apps auf ihre Sinnhaftigkeit kritisch zu hinterfragen, anstatt aus Gewohnheit zuzustimmen. Zudem sollte man von Zeit zu Zeit die Sicherheits-und Berechtigungseinstellungen der Apps überprüfen, um sicher zu gehen, dass diese noch aktuell sind. Wer aktiver etwas zu seinem Schutz beitragen möchte  hat die Möglichkeit, sich verschiedene Sicherheits-Apps zu installieren, die mögliche Spionage-Angriffe auf das Smartphone melden oder übersichtlich darstellen, auf welche Bereiche die eigenen Apps derzeit zugreifen können.

Sie sind sich dennoch unsicher bezüglich der Sicherheit Ihrer mobilen Mediennutzung?

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