Questions and Answers

Mainz, September 2013.

Immer wieder erreichen unsere Redaktion Fragen rund um das Thema Filmproduktion. Deswegen gibt es in unserem Leitfaden Unternehmensfilm schon lange die Sektion Q+A.

Die prominentesten Fragen aus dem Jahr 2013 haben wir hier noch einmal für Sie zusammengestellt:

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Jannah F., Redaktionsleiterin: Ich möchte meine Filme innerhalb einer Power-Point Präsentation vorführen; geht das und wenn ja, wie?

Redaktion: Ja das geht. Wichtig dabei sind zwei Kriterien. Einmal, sollte der Film im korrekten Dateiformat vorliegen. Wir empfehlen für die PPT-Einbindung das windowseigene Format .wmv (gewöhnlich funktionieren auch .avi und .mpeg).  Außerdem müssen die sogenannten codecs für das jeweilige Format auf ihrem Rechner installiert sein. Diese finden Sie im Internet zum gratis Download (Suchbegriff „windows video codec“). Wenn diese Grundbedingungen erfüllt sind müssen Sie nur noch in Power-Point unter dem Reiter „Einfügen“ die Schaltfläche „Video“ und dann „Video aus Datei…“ klicken. In der sich öffnenden Maske suchen Sie ihr Video und klicken dann auf „Einfügen“. Jetzt erscheint ihr Video innerhalb der PPT.

 

ACHTUNG: Manche Codec-Pakete laufen ab und müssen nach einer gewissen Zeit neu heruntergeladen werden. Versichern Sie sich vor dem Präsentieren, ob ihre Codecs noch aktuell sind, indem Sie die Präsentation öffnen und ausprobieren, ob ihr Video läuft.

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Sultan B., Kommunikationskauffrau: Benötige ich eine Einverständniserklärung von allen Personen, die man im Film sehen kann?

Redaktion: Ja. Das Recht am eigenen Bild, besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden (vgl. Gesetzestext zum Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KUG), §§ 22 – 24). Im Normalfall wird also eine Schriftliche Einverständniserklärung der im Film sichtbaren Personen benötigt.

Ausnahme: Wenn der Filmemacher allerdings auf öffentlichen Plätzen filmt und bei der Aufnahme eines bestimmten Motives Personen zufällig ins Bild geraten, gelten diese Personen als unwesentliches „Beiwerk“ und müssen nicht explizit gefragt werden (siehe § 23 Abs. 1 Nr. 2 KUG). Ebenso dürfen Aufnahmen von Personen, die als Menschenmenge auf einer Versammlung oder Veranstaltung erscheinen, ohne Zustimmung veröffentlicht werden (siehe § 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG). Aber Vorsicht: Einzelbilder von Personen aus der Menge fallen nicht unter diese Abbildungsfreiheit!

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Hannah S., Webdesignerin: Muss ich für die Musik in meiner Filmproduktion GEMA-Gebühren zahlen?

Redaktion: Das kommt darauf an. Grundsätzlich muss jedes verwendete Musikstück der GEMA gemeldet werden. Dabei wird zwischen GEMA-freie und GEMA-pflichtige Musik unterschieden. Für GEMA-freie Musik sind keine Gebühren zu entrichten, allerdings ist die Auswahl logischerweise begrenzter und wer z.B. einen berühmten Popsong für seinen Film möchte, muss davon ausgehen, dass dieser GEMA-pflichtig ist.

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Magnus R., Geschäftsführer: Wie viel muss die Seite des Auftraggebers zur Filmproduktion beitragen, beziehungsweise wie viel Arbeit kommt auf uns zu?

Redaktion: In erster Linie ist die Filmproduktion natürlich unsere Aufgabe. Da wir aber einen Film produzieren möchten, der alle Ihre Wünsche erfüllt sind Absprachen und Abnahmen von höchster Wichtigkeit. Hier gilt: Eine gute Kommunikation sorgt für ein höchstmögliches Maß an Effizienz und Effektivität.

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Cedric W., Leiter Design: Wir haben mit Hilfe eines externen Dienstleisters einen Film produzieren lassen, bei wem liegen nun die Rechte für diesen Film?

Redaktion: Das Endprodukt unserer Zusammenarbeit, d.h. der fertige Film, gehört rechtmäßig Ihnen, dem Auftraggeber. Sie erhalten von uns die uneingeschränkten Nutzungs- und Verbreitungsrechte, inklusive aller Online Kanäle, wie zum Beispiel YouTube. Diese Rechtsfragen werden außerdem vor jeder Produktion mit Ihnen abgeklärt.

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Karin K., Projektleiterin: Wir brauchen sehr kurzfristig einen professionellen Film. Wie lange dauert die Produktion?

Redaktion: Das ist pauschal sehr schwer zu beantworten. Hier kommt es auf die ‚Rezeptur‘ des Films an. Eine Filmproduktion setzt sich aus den Phasen Konzeption, Dreh und Postproduktion zusammen. Je nachdem wie aufwendig, wie lang und wie hochwertig das Endprodukt sein soll, variiert die Zeitspanne zwischen einem Monat bis hin zu drei Monaten. Eine große Rolle spielt auch die Kommunikation mit dem Kunden, welcher für die Zwischenabnahmen und Freigaben verantwortlich ist.

Natürlich erstellen wir für jede Produktion einen individuellen Zeitplan, so dass der Kunde weiß, wie lange es dauern wird, bis er seinen fertigen Film einsetzen kann.

Für uns gilt aber auf alle Fälle: Die Qualität eines Films darf nie unter dem Zeitdruck leiden.

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Merzhad I., Sales Management: Arbeiten Sie nur für Firmen im Großraum Mainz?

Redaktion: Nein. Wir sind nicht nur in ganz Deutschland tätig, sondern auch im Europäischen Ausland. Außerdem sprechen wir fließend Deutsch, Englisch und Französisch und unterstützen gerne ihre internationalen Filmprojekte.

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Die Q+A Sektion im Leitfaden Unternehmensfilm wird ständig aktualisiert, wenn auch Sie eine Frage haben, kontaktieren Sie uns doch einfach, wir helfen gern!